Hallo! Ich bin FRAU BEUTELTIER

und ich unterstütze euch von Herzen gern dabei, euer Baby richtig bequem und anatomisch korrekt zu tragen,
damit noch viel mehr Babys sicher getragen werden, denn dadurch kann die Welt ein bisschen besser werden. 


Im wahren Leben heisse ich Anne-Marja und es macht mich sehr glücklich, meine Trageleidenschaft ganz professionell auszuleben und andere damit anzustecken.

Ich arbeite in Berlin als händlerunabhängige Trageberaterin und Windelfrei-Coach, denn das sind genau die Punkte, die mir selbst in meinem Alltag als Mama am meisten geholfen haben : viel Tragen und die Zeichen meines Babys lesen und darauf reagieren.

Alles begann damit, dass ich mir noch in der Schwangerschaft mit meinem ersten Kind zur Babyshower ein Tragetuch gewünscht (und auch bekommen) habe. Es war ein blaues Tuch von Didymos und hat lebenslanges Bleiberecht bei uns, denn das „Geburtstuch“ ist schon auch etwas ganz besonderes.

Da wir im 4. OG in einer Berliner Altbauwohnung wohnen und ich nirgends im Hausflur die Möglichkeit habe, einen Wagen abzustellen, war für mich direkt klar, dass ich erstmal nur Tragen möchte- und zwar nur das Kind und nicht noch einen Wagen zusätzlich.

Und dann geschah es: Immer, wenn mein Baby Herz and Herz an mir hing, schlief es ein!
Auch mal 4 Stunden lang tagsüber!

Verrückt!

Einen Kinderwagen habe ich bisher nie vermisst, obwohl wir immer auch viel und lange draußen unterwegs sind.
Aber ich habe gemerkt, wie die Anforderungen an die passende Trage sich mit der Entwicklung (Wachstum, Meilensteine, Interesse an der Aussenwelt usw.) des Kindes fast jedem Monat etwas verändert haben.

Deshalb kann ich es sehr gut verstehen, dass viele Eltern irgendwann an einen Punkt kommen, an dem es nicht mehr weiter zu gehen scheint, wo einem die Schultern so weh tun oder das Kind sich immer beim Einbinden nach hinten durchstreckt.
Aber für alles gibt es eine Lösung und damit niemand zu voreilig das Tragen aufgibt, berate ich zu allen Fragen rund ums Tragen und stelle auch gern meine umfangreiche Tragesammlung zum Testen zur Verfügung.

Der Tragemarkt hat sich in den letzten Jahren so stark verändert und wir haben das Glück, nun aus einer riesengroßen Auswahl an verschiedenen Tüchern und Tragehilfen wählen zu können. Ich kann mir nichts schöneres Vorstellen, als neue Tragehilfen zu testen und analysieren 🙂
Aber diese große Auswahl ist natürlich Fluch und Segen zugleich, denn schnell hat man das Gefühl der Überforderung und verliert den Überblick im großen Tragehilfen-Dschungel.
Aber bei dieser Entscheidung seid ihr nicht allein, dafür ich habe den kompletten Überblick, was von alledem, genau auf zu euren Anforderungen und Wünschen passt und begleite euch kompetent auf dieser Dschungel-Expedition.
Alle Tragehilfen und Tücher aus meinem Sortiment sind auch von mir selbst ausführlich getestet:

Vom Neugeborenen bis hin zum schweren Kleinkind . Und auch in meiner 2. Schwangerschaft habe ich dann sehr lange noch weitergetragen und dabei viel Möglichkeiten ausprobiert, die es auch mit Babybauch ermöglichen, bequem und lange zu tragen.

Gerade, als dann im Sommer 2018 mein 2. Beuteltierchen auf die Welt kam, konnte ich sehr viele Tragehilfen, die wieder ganz neu auf den Markt gekommen sind, auf Herz und Nieren prüfen und mein Sortiment noch einmal um ein vielfaches erweitern.

Und ich bin der Meinung, dass ist absolut erlaubt und sogar wichtig ist, auch mehrere Tragemöglichkeiten zu Hause zu haben, wenn man sein Baby gern viel tragen möchte. Diese wunderschöne Tragezeit, egal in welcher Jahreszeit, ist etwas ganz besonderes, was nie wieder kommt. Deshalb wünsche ich mir, dass alle Eltern so viel Tragen können, wie sie und ihre Babys das gern wollen- und dabei hilft es sehr, wenn man situativ auswählen kann, wann man welche Tragehilfe oder welche Bindeweise mit dem Tuch anwenden kann um sich den Alltag leichter zu machen. Ihr könnt pausenlos kuscheln und habt trotzdem die Hände frei für ältere Geschwister oder um euch mal einen Tee zu machen. 

Genau das waren auch die Punkte, die ich dann als Zweifach-Mama lernen durfte: manchmal ist das Tragen auf einfach Überlebenstraining. Wenn das Kleinkind und das Neugeborene die Mama gleichermaßen brauchen, dann geht das eigentlich nur, wenn man das Baby viel trägt ( auch schon früh auf dem Rücken).

Da wir in Europa nicht wirklich eine erwähnenswerte Tragekultur haben, müssen wir uns das Wissen darüber, wie wir unsere Kinder am besten an uns tragen, komplett neu aneignen.
Seit 2016 unterstütze ich (werdende) Eltern in Einzelberatungen und Workshops dabei, wie und womit sie wirklich gut tragen können.

Mein neuer Onlinekurs zum Babytragen, soll nun auch über die Grenzen Berlins hinaus allen Eltern ermöglichen, von Anfang an rückenschonend zu tragen und sich auch einfach sicher zu fühlen bei dem, was sie machen.
Oft weinen Babys nur, weil sie spüren, dass ihre Eltern aufgeregt und unsicher sind- teilweise hört man manchmal kurz auf zu atmen, wenn man konzentriert am Anfang das Tragetuch bindet.

WINDELFREI

Neben dem Tragen habe ich meine Kinder auch immer abgehalten, wenn ich das Gefühlt hatte, dass sie ausscheiden müssen. Gerade beim Tragen, wo man so nah Bauch an Bauch ist, bekommt man sehr gut auch ganz kleine Zeichen des Babys mit und kann direkt reagieren.

So fing alles an…
Ich habe im Buch „Geborgenen Babys“ von Julia Dibbern, welches mir Freunde empfohlen haben, zum ersten mal über die Ausscheidungskommunikation erfahren und fand es unglaublich faszinierend. Nun konnte ich es nicht mehr erwarten, dass mein Baby (Nummer 1) auf die Welt kommt und ich es direkt ausprobieren kann. Immer mit der Prämisse, dass mein Baby natürlich auch mit entscheiden muss und ich es auf mich zukommen lasse. Einfach um den Erwartungsdruck etwas rauszunehmen.

Es hat vom ersten Tag an funktioniert!

Wir hatten wirklich so einige Steine, die uns dann im Wochenbett im Wege lagen (Neugeborenengelbsucht, schlechtes Andocken an der Brust und zu wenig Milch, Zufüttern von Pre-Milch, Augenentzündung…) aber das Abhalten hat immer gut funktioniert und uns geholfen, den kleinen Menschen ein bisschen besser zu verstehen.

Es gab immer wieder Phasen, wo es besser lief (z.B. kurz vom Laufenlernen ) und wieder schlechter ( z.B. während der Kita-Eingewöhnung) und ich dann einfach wieder mehr gewickelt habe und akzeptieren musste, dass es jetzt gerade wichtigere Dinge für ihn gibt, als mir zu sagen, dass er mal muss. Am Ende war mein Sohn noch vor seinem 2. Geburtstag von ganz allein nachts- und tagsüber trocken.

Bei meiner Tochter konnte ich dann unsere Stoffwindel-Backups direkt wieder benutzen und habe sogar viele verschiedene Abhaltewindeln und Hosen-Systeme testen können, die es bei meinem Sohn noch gar nicht gab. Ähnlich wie beim Tragen gibt es auch bei Windelfrei immer bessere Lösungen, wie man die Babys so anzieht, dass sie es warm und gemütlich haben, aber mit 2 Klicks untenrum nackig und anhaltebereit sind. Das hat dann gleich noch mehr Spaß gemacht!
Ein anderes Kind, ein anderer Windelfrei-Weg, aber genau so viele Glückshormone beim erfolgreichen Abhalten ( kann süchtig machen 😉 ) für uns beide.

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem das Thema Ausscheidungskommunikation nichts Exotisches mehr ist, sondern, wie in vielen Ländern auf der Welt, zum ganz gewöhnlichen Umgang mit unseren Säuglingen gehört.

In Einzelberatungen im Beratungsraum in Berlin (online oder vor Ort) oder auch in regelmäßigen Workshops und Webinaren biete ich zu meinem zweiten Herzensthema WINDELFREI an.
Auch hier ist ein Onlinekurs in Planung für 2020.

 

 

 

Mehr von mir zu meinen Lieblingsthemen findet ihr hier:

Interview zum Babytragen und Trageberatung mit Kindaling

( https://www.kindaling.de/blog/trageberatung-bei-frau-beuteltier/berlin)

Interview zu Windelfrei mit Zero Plastic Baby https://www.zeroplasticbaby.com/post/alles-ist-erlaubt-und-richtig-ein-interview-zum-thema-windelfrei